Zum Inhalt springen
FM-Connect Chat

Hallo! Ich bin Ihr FM-Connect Chat-Assistent. Wie kann ich Ihnen helfen?

FM-Solutionmaker: Gemeinsam Facility Management neu denken

Transformationsstrategie in der Flächenplanung

Facility Management: Flächenmanagement » Konzeption » Organisationsentwicklung » Konzept der Transformation

Flächenmanagement: Konzept der Transformation

Flächenmanagement: Konzept der Transformation

Die Anforderungen an Flächen und deren Nutzung unterliegen einem ständigen Wandel. Digitalisierung, neue Arbeitsmodelle, Nachhaltigkeitsziele und sich ändernde Mitarbeiterbedürfnisse sind nur einige Faktoren, die Unternehmen dazu zwingen, ihre Flächenmanagement-Strategie kontinuierlich anzupassen. Unter „Konzept der Transformation“ versteht man in diesem Kontext einen strukturierten Wandel, der bestehende Flächennutzungen, Prozesse und Technologien ganzheitlich hinterfragt, optimiert und neu ausrichtet. Das Konzept der Transformation im Flächenmanagement ist ein fortlaufender Prozess, der nie vollständig abgeschlossen sein wird. Schnelle technologische Entwicklungen, neue Arbeitsmodelle und sich ändernde regulatorische Anforderungen erfordern regelmäßige Anpassungen und Weiterentwicklungen. Unternehmen, die diesen Wandel proaktiv gestalten und dabei die Bedürfnisse ihrer Mitarbeitenden in den Mittelpunkt rücken, können ihre Flächen als strategische Ressource einsetzen: für höhere Attraktivität als Arbeitgeber, für gesteigerte Effizienz und für eine nachhaltige Zukunftsfähigkeit.

Ausgangslage und Treiber für die Transformation - Änderungen in der Arbeitswelt

  • Zunahme flexibler Arbeitsformen (z. B. Homeoffice, hybride Modelle) erfordert eine Neuausrichtung der Büro- und Meetingflächen.

  • Fokus auf Kollaboration und Kreativität statt reine Präsenzarbeitsplätze.

Digitale Technologien

  • Verfügbarkeit von CAFM-Systemen (Computer-Aided Facility Management) oder IWMS-Lösungen (Integrated Workplace Management Systems) ermöglicht eine präzisere Steuerung und Analyse der Flächennutzung.

  • Mobile Apps, Sensorik und Datenanalyse (Big Data) erleichtern eine kontinuierliche Optimierung.

Steigende Umwelt- und Nachhaltigkeitsanforderungen

  • Forderung nach ressourcenschonendem Flächenverbrauch und reduzierten Emissionen.

  • Zertifizierungen (z. B. DGNB, LEED) und ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) beeinflussen Bau- und Immobilienentscheidungen.

Kosten- und Effizienzdruck

  • Hohe Miet- und Energiekosten sowie steigende Instandhaltungsausgaben belasten Budgets.

  • Der gezielte Einsatz flexibler und multifunktionaler Räume ermöglicht Kostensenkung und Effizienzsteigerung.

Zielsetzung des Transformationskonzepts - Zukunftsfähige Flächennutzung

  • Schaffung von Umgebungen, die auf agile Arbeitsweisen und künftige Anforderungen ausgelegt sind.

  • Anpassungsfähigkeit an wechselnde Teamgrößen, Organisationsstrukturen und Projekterfordernisse.

Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit

  • Vereinbarkeit von ökologischen und ökonomischen Zielen (z. B. Reduzierung des Ressourcenverbrauchs bei gleichzeitiger Kostenoptimierung).

  • Langfristige Perspektive auf Wertsteigerung der Immobilie oder des Standortes.

Steigerung von Mitarbeiterzufriedenheit und Produktivität

  • Inspirierende, gesunde und funktionale Arbeitsplätze fördern das Engagement und die Leistungsfähigkeit.

  • Einbeziehung von Nutzerfeedback und Mitbestimmung erhöht die Akzeptanz der neuen Konzepte.

Vernetzung und Digitalisierung

  • Integration digitaler Tools zur Buchung, Verwaltung, Analyse und Optimierung der Flächennutzung.

  • Transparenz über Nutzungsdaten als Grundlage für stetige Verbesserung.

Phasen des Transformationsprozesses - Analyse und Bestandsaufnahme

  • Erhebung der aktuellen Flächen, Belegungsraten und Nutzeranforderungen (z. B. über Befragungen, Begehungen, Sensorik).

  • Bewertung von Kosten, Energieverbrauch, baulichem Zustand, Flexibilitätsgrad und Modernisierungsbedarf.

Konzeption

  • Ausarbeiten verschiedener Szenarien (z. B. Open-Space-Konzept, Desk Sharing, Hybridmodell), abgestimmt auf Unternehmensziele und Kultur.

  • Entwicklung eines übergreifenden Masterplans, der Architektur, Technik und Organisation berücksichtigt.

Planung und Umsetzung

  • Konkretisierung der baulichen, technischen und organisatorischen Schritte: Umbauten, Möblierung, Implementierung von IT-Lösungen.

  • Budgetierung und Projektplanung (Zeitplan, Meilensteine, Verantwortlichkeiten).

  • Pilotprojekte und Testphasen, um Konzepte zu validieren und Feedback einzuholen.

Change Management und Kommunikation

  • Transparente Information aller Stakeholder (Mitarbeitende, Führungskräfte, Betriebsrat) über Ziele und Maßnahmen.

  • Schulungen und Workshops, um neue Nutzungs- und Buchungssysteme einzuführen.

  • Begleitende Veränderungsprozesse (Anpassung von Richtlinien, Arbeitszeiten, Teamstrukturen etc.).

Monitoring und kontinuierliche Optimierung

  • Regelmäßige Überprüfung der umgesetzten Maßnahmen anhand festgelegter Kennzahlen (z. B. Flächenauslastung, Nutzerzufriedenheit, Kosteneinsparungen).

  • Nachjustieren und Weiterentwickeln der Konzepte im Sinne einer lernenden Organisation.

Klare Zielsetzung und strategische Verankerung

  • Die Transformation muss als integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie verstanden werden und Rückhalt im Top-Management finden.

  • Langfristige Perspektive statt kurzfristiger Einzelmaßnahmen.

Ganzheitliche Sichtweise

  • Flächenmanagement als Teil eines umfassenden Veränderungsprozesses, der Arbeitskultur, Technologie, Nachhaltigkeitsziele und Finanzaspekte einbezieht.

  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit (z. B. Facility Management, HR, IT, Architektur).

Frühzeitige Einbindung der Nutzer

  • Aufnahme und Berücksichtigung von Anforderungen und Wünschen der Mitarbeitenden.

  • Akzeptanz und Mitgestaltung erhöhen die Motivation und den Erfolg bei der Umstellung.

Flexibilität und Agilität

  • Offenheit für Experimente, Pilotprojekte und iterative Verbesserungsprozesse.

  • Schnelles Reagieren auf Feedback und veränderte Rahmenbedingungen (z. B. wirtschaftliche, technologische, regulatorische).

Professionelles Projektmanagement

  • Klare Rollenverteilung, transparente Kommunikation, realistische Zeit- und Budgetplanung.

  • Geeignete Tools (z. B. Projektplanungssoftware, Collaboration-Plattformen) fördern die Effizienz.

Beispiele für Transformationsansätze - Schaffung flexibler Arbeitswelten

  • Einführung von Desk-Sharing-Modellen und mehr Platz für Kollaboration (z. B. Kreativ- und Projektzonen).

  • Deutlich reduzierte Anzahl fester Einzelarbeitsplätze zugunsten variabler „Hot Desks“ oder Teaminseln.

Digital unterstütztes Flächenmanagement

  • Einbindung von Sensoren (IoT), um Auslastung und Raumklima in Echtzeit zu überwachen.

  • Nutzung einer Buchungs-App, die Mitarbeitenden freie Arbeitsplätze oder Räume anzeigt und reserviert.

Hybrid-Work-Modelle

  • Teilweise Nutzung der Büroflächen für konzentrierte Arbeit oder Präsenzmeetings, kombiniert mit Homeoffice-Tagen.

  • Dynamische Anpassung der Büroflächen auf Basis veränderter Belegungsraten.

Nachhaltige Gebäudekonzepte

  • Optimierung von Lüftung, Beleuchtung und Klimaanlagen, Nutzung erneuerbarer Energien, Begrünung von Innen- und Außenbereichen.

  • Zertifizierung der Gebäude nach nachhaltigen Standards (DGNB, LEED, BREEAM).